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Häufig gestellte Fragen

Was ist Hypnose?
Hypnose ist ein Zustand der fokussierten Aufmerksamkeit. Sie ist weder Schlaf noch Entspannung. Die Entspannung hilft Ihnen dabei, sich zu konzentrieren und in diesen angenehmen Zustand zu kommen, in dem Sie sehr empfänglich für positive Vorschläge/Suggestionen sind.
Stellen Sie sich eine Taschenlampe vor, die in der Dunkelheit mit ihrem breiten Lichtkegel eine große Fläche erhellt. Wenn Sie nun am Kopf der Lampe drehen, können Sie den Lichtkegel verändern und auf einen Punkt mit größerer Leuchtkraft fokussieren. Und genau so fokussieren wir in der Hypnose die Aufmerksamkeit des Geistes, so dass wir nun auch schneller und effizienter den Teil des Eisbergs erkunden können, der sich unter der Wasseroberfläche befindet. Und dieser ist ja bekanntlich sehr viel größer als die kleine Spitze, die aus dem Wasser ragt.

Was kann Hypnose bewirken?
Schon früher habe ich mir oft die Frage gestellt, wo ist der Ursprung einer Krankheit oder eines Problems? Es reicht doch nicht, nur oberflächlich zu schauen, vom Unkraut nur das zu entfernen, was über der Erde zu sehen ist. Die ganzen Wurzeln und Verzweigungen müssen doch ausgebuddelt werden, damit es nicht weiterwächst. Bei einer Allergie zum Beispiel kann man Medikamente nehmen, die die Symptome "wegmachen". Die Allergie besteht aber weiterhin. Wo kommt sie her? Wann ist sie entstanden?
Mit bestimmten Hypnosetechniken wie der Regression oder dem Simpson Protocol wird genau da angesetzt: Es wird davon ausgegangen, dass JEDEM Problem eine Ursache, ein ursächliches Ereignis zugrundeliegt, meistens in der frühen Kindheit. In der Hypnosesitzung kann ich Ihnen helfen, die Wurzeln Ihres Problems ausfindig zu machen und diese dann entsprechend zu behandeln bzw. zu entfernen, so dass sie Sie nicht länger festhalten.
Dabei können schon mit wenigen Sitzungen verschiedenste Ziele erreicht werden, z. B.:
  • Veränderung von Gewohnheiten
  • Schmerzlinderung
  • Motivationssteigerung
  • alte Verletzungen und Erfahrungen heilen
  • Ängste loslassen
  • Traumata auflösen

  • Es gibt diesen schönen Satz: Wenn nichts mehr hilft, hilft Hypnose!
    Vielleicht dauert es manchmal länger, oder vielleicht nimmt man die Veränderungen gar nicht wahr, weil sie schon wie ganz selbstverständlich integriert wurden ... Vielleicht müssen wir lernen, groß zu denken, denn der Teil des Eisbergs, der sich unter der Wasseroberfläche befindet - unser Unterbewusstsein -, ist riesig! Und wir wissen noch gar nicht, was da noch alles möglich ist ...

    Warum die Arbeit mit dem Unterbewusstsein?
    Im Unterbewusstsein ist alles gespeichert. Hier sind unsere Gefühle, unsere Emotionen zu Hause. Dort sind Erinnerungen und Erlebnisse gespeichert. An viele Erlebnisse können wir uns bewusst nicht mehr erinnern - aus dem einfachen Grund: um uns zu schützen, und weil es einfach viel zu viele Informationen sind.
    Der „Türsteher“, unser innerer Kritiker und Denker, der normalerweise sehr kritisch ist, wen und was er reinlässt, macht in der Hypnose gerade Pause, so dass direkt das Unterbewusstsein angesprochen, mit ihm kommuniziert werden kann.
    Spannend ist, dass unser Gehirn nicht unterscheiden kann, ob etwas real passiert ist oder nicht. Dies machen wir uns in der Regressionsarbeit zunutze, indem wir belastende Situationen mit Hilfe unserer Vorstellungskraft in Hypnose quasi „überschreiben“, entschärfen und auflösen können. Damit verändern wir natürlich nicht, was geschehen ist, aber die Emotionen, die damals in der Situation gefühlt wurden, können wir bzw. können Sie als Klient verändern, so dass Sie die Vergangenheit nicht mehr belastet.
    Ein Kind nimmt die Welt ganz anders wahr als ein Erwachsener. So kann eine Situation bei einem Kleinkind Todesangst auslösen, die aus Sicht des Erwachsenen völlig banal und unproblematisch ist. Wenn dies in der Rückschau erkannt wird, kann eine Neubewertung stattfinden und die Symptome, die Sie heute belasten, können verschwinden, da es keine Grundlage mehr für sie gibt.

    Wie fühlt es sich an, in Hypnose zu sein?
    Das lässt sich nicht pauschal sagen, denn für jeden Menschen kann es sich anders anfühlen. Es kann sein, dass Sie sich ganz leicht fühlen oder durch die tiefe Entspannung auch ganz schwer. Es kann aber auch sein, dass Sie gar nicht merken, dass Sie in Hypnose sind, weil es sich einfach „ganz normal“ anfühlt. Normalerweise sind Sie in Hypnose entspannt und dabei voll konzentriert und fokussiert. Wie eine Taschenlampe, die mit ihrem Lichtkegel einen kleinen Bereich hell erleuchtet, während alles andere im Dunkeln bleibt, für den Moment unwichtig ist.
    Und so, wie man nur ein wenig oder auch ganz tief entspannt sein kann, so gibt es in der Hypnose verschiedene Hypnosetiefen, die man erreichen kann. Dabei ist es für eine erfolgreiche Sitzung nicht zwingend erforderlich, eine tiefe Hypnose zu erreichen.
    Was immer Sie fühlen, es ist völlig in Ordnung.

    Ist Hypnose gefährlich und bin ich dann willenlos?
    Hypnose ist ein machtvolles Instrument. Es ist immer die Frage, wie es genutzt wird. Manch einer ist vielleicht abgeschreckt durch das, was die meisten von Hypnose kennen – die Show- oder Bühnenhypnose. Die Menschen, die dort auf der Bühne hypnotisiert werden und vielleicht verrückte Dinge tun, scheinen dem Hypnotiseur willenlos ausgeliefert zu sein. Aber es funktioniert nur deshalb, weil sie sich freiwillig zur Verfügung stellen und sich bewusst darauf einlassen.
    Sie können nicht gegen Ihren Willen hypnotisiert werden.
    Ein grundlegender Unterschied ist: Die Showhypnose dient der Unterhaltung. Sie ist keine Therapie!
    Normalerweise bekommen Sie in Hypnose alles mit und können sich hinterher an alles erinnern, so wie Sie sich an ein Gespräch erinnern können.
    Sie verraten in Hypnose auch keine Geheimnisse, nichts, was sie mir nicht auch im normalen Gespräch anvertrauen würden.

    Kann ich in Hypnose steckenbleiben?
    Einfache Antwort: nein. Hypnose gibt es schon sehr lange und es ist noch nie jemand in Hypnose steckengeblieben. Auch wenn Sie Selbsthypnose machen (wobei jede Hypnose im Grunde genommen eine Selbsthypnose ist) und dabei einschlafen sollten, ist die Hypnose vorbei, wenn Sie wieder wach werden.

    Kann jeder hypnotisiert werden?
    Grundsätzlich ist jeder Mensch in der Lage, in Hypnose zu gehen. Voraussetzung ist, dass er den Anweisungen des Hypnotiseurs folgen kann und sich auf die Hypnose einlässt.
    Aus diesem Grund ist es zum Beispiel nicht sehr hilfreich, den Partner zu einer Hypnosesitzung zu schicken, wenn dieser das eigentlich gar nicht will. Es mag Sie stören, dass Ihr Partner oder Ihre Partnerin raucht, aber wenn er/sie nicht aufhören will, dann wird eine Sitzung zur Raucherentwöhnung wenig bis gar keinen Erfolg haben.
    Damit eine Sitzung erfolgreich ist, müssen Sie nicht daran glauben, dass Hypnose funktioniert, da es ein technischer Prozess ist, der da abläuft. Der Wunsch nach Veränderung reicht aus.

    Was ist das SIMPSON PROTOCOL?
    Das SIMPSON PROTOCOL wurde von der Kanadierin Ines Simpson entwickelt. Es wird auch als "Hypnose ohne Worte" bezeichnet, da es bei dieser Methode nicht zwingend notwendig ist, dass Sie über Ihr Problem sprechen müssen.
    Ich führe Sie in eine tiefe Ebene der Hypnose, in der sich Ihr Bewusstsein während der Sitzung völlig entspannen kann. Die Kommunikation und Lösung findet auf einer höheren Ebene des Geistes statt. Diese Ebene hat verschiedene Namen - das Höhere Selbst, das Bauchgefühl, unsere Intuition - wir nennen es das "Überbewusstsein". Es ist eine höhere Instanz, die stets zu Ihrem höchsten Wohle handelt. Um in der tiefen Hypnose eine Kommunikation mit dieser Ebene zu ermöglichen, werden so genannte ideomotorische Fingersignale "installiert". Und mit Hilfe des Protocols werden dann alle möglichen Bereiche gecheckt, und das Überbewusstsein kann dann angeleitet werden, die entsprechenden Blockaden direkt zu lösen und zu heilen.
    Es hört sich im ersten Moment vielleicht spooky an, doch diese Methode hat sich in den letzten Jahren vielfach bewährt und wird stetig weiterentwickelt.

    Hypnose mit dem SIMPSON PROTOCOL
        Meine Lehrer Stin-Niels Musche und Ines Simpson
    Wie bereite ich mich am besten auf meine Hypnosesitzung vor und kann ich etwas falsch machen, wenn ich hypnotisiert werde?
    Die beste Voraussetzung, damit Hypnose bei Ihnen funktioniert, ist, dass Sie sich darauf einlassen, offen dafür sind, was passiert, und auch offen sind für den Veränderungsprozess, der mit Hilfe der Hypnose in Gang gesetzt wird.
    Damit Sie vor der ersten Sitzung schon wissen, was Sie erwartet, lege ich Ihnen ans Herz, die mp3, die Sie von mir nach der Terminvereinbarung erhalten, regelmäßig, am besten täglich bis zum Termin und auch danach zu hören (aber bitte nicht während der Autofahrt!).
    Während der Hypnosesitzung brauchen Sie dann einfach nur meinen Anweisungen zu folgen. Das ist ganz einfach. Sie kennen das dann ja schon.
    Da Sie in der Hypnose nicht schlafen und auch Ihr Bewusstsein nicht ausgeschaltet ist, kommt es immer wieder vor, dass Ihr Bewusstsein reinplappert oder dass Ihnen plötzlich Fragen durch den Kopf gehen, die manchmal gar nichts mit der Sitzung und Ihrem Thema zu tun haben. Das ist ganz normal. „Darf ich mich bewegen?“ – „Darf ich mich kratzen?“ – „Was ist, wenn ich aufs Klo muss?“ Die Antwort: Ja, Sie dürfen sich natürlich bewegen und sich kratzen. Und wenn Sie dringend auf die Toilette müssen, unterbrechen wir natürlich die Sitzung. Sie sollen sich ja in der Sitzung entspannen können ;o)
    Förderlich für eine gute Entspannung, und damit eine erfolgreiche Hypnosesitzung, ist außerdem bequeme Kleidung, in der Sie sich wohlfühlen.

    Die angewandten Methoden können andere Therapien jederzeit ergänzen und unterstützen. Sie ersetzen jedoch nicht den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker. Bitte lassen Sie Ihre Beschwerden unbedingt vorher von einem Arzt abklären, um organische Ursachen auszuschließen!